FWG Idstein: SPD Idstein trägt Mitschuld an der aktuellen Situation zur Ultranet Trasse

Freie Wählergemeinschaft Idstein

Mit Fassungslosigkeit hat die FWG Idstein die Pressemeldung der Idsteiner SPD vom 25.06.2022 zur Kenntnis genommen. Darin kritisiert Marius Weiß, dass der Verlauf der Ultranet Trasse entlang der Autobahn A 3 vom Tisch sei. „Herr Weiß kann sich schon nicht mehr an sein eigenes Abstimmungsverhalten erinnern“, kritisiert Andreas Ott, Fraktionsvorsitzender der FWG Idstein, den Landtagsabgeordneten. 

Die Idsteiner FWG hatte in der Stadtverordnetenversammlung vom 05.11.2020 genau diesen Zusatz nochmals beantragt. Leider wurde dies mit Stimmen von CDU, den Grünen und eben der SPD, auch gegen den Vorschlag des Magistrates, abgelehnt. Damit wurde die Verhandlungsposition der Stadt Idstein entscheidend geschwächt. „Sich jetzt darüber aufzuregen halte ich für unredlich“, so Ott weiter. 

Gesundheitsgefährdung weiterhin unklar

Als wichtigen Aspekt in der Diskussion im Streckenverlauf sieht die FWG Idstein die fehlende eindeutige Aussage zu den möglichen gesundheitlichen Gefahren der Gleichstromtrasse. In der Infoveranstaltung von Amprion verwies diese hierzu auf die Informationen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Auf der Webseite des BfS heißt es dazu, dass keine gesundheitlichen Wirkungen zu erwarten sind (Quelle: https://www.bfs.de/SharedDocs/FAQs/BfS/DE/emf/netzausbau/erdkabel-gesundheit.html).

Diese Formulierung ist für uns in keiner Weise ausreichend und zufriedenstellend, vielmehr muss wissenschaftlich belegt sein, dass es keine Gesundheitsgefährdung gibt. „Ansonsten sind die Anwohner entlang der Ultranet Trasse „Versuchskaninchen“, so Ott abschließend.

Weitere Informationen zur FWG Idstein finden Sie unter www.fwg-idstein.de/.

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